Krass. Eines der Worte, die man heute Abend ziemlich oft von mir hörte. Cool, geil, abgefahren. Will ich haben. Mein Wortschatz war ziemlich begrenzt. Mein Gesichtsausdruck auch. Offener Mund. Jedenfalls die meiste Zeit. Grund? WWDC 2006. Oder besser: Die Keynote von Steve Jobs (der übrigens abgenommen hat).
Ich blogge über sie auf meinem kleinen iBook G4 und schaue sie gleichzeitig auf einem G5-iMac. Mag sein, dass ich ein bisschen durchgeknallt bin. Derzeit hätte ich übrigens gerne 16.000 Euro. So ungefähr. Ich habe mir da mal eine – vollkommen anspruchslose – MacPro-Konfiguration zusammengestellt…
Phil Schiller (der übrigens zugenommen hat) verkündete zunächst einmal, dass der PowerMac Geschichte sei. Gut so. Die G5-Modelle waren mit nur zwei Festplatten-Plätzen für den Pro-Bereich nicht ganz so durchdacht. Ähnliches leuchtete Apple wohl auch ein – jetzt gibt es den Mac Pro. Wieder mit vier Plätzen und damit internem Festplattenplatz von bis zu zwei Terabyte. „Wie soll ich das nur jemals voll kriegen?“, mag sich da mancher denken – der sich ähnliches schon bei einer 30 MB Festplatte an seinem Atari überlegt hat. Dazu gibt’s außerdem noch Woodcrest Dual-Dual-Cores mit bis zu 3 GHz. Vier Mal drei gleich 12 GHz. Wenn das nicht mal abgefahren ist.
Und dann Leopard. OS X 10.5 hat mich schon begeistert, als ich die ersten Fotos von Plakaten im Moscone Center in San Fransisco sah. „Hasta la vista, Vista.“, „Mac OSX Leopard: Introducing Vista 2.0″ und „Redmond has a cat, too. A copycat.“ war darauf zu lesen. Frontalangriff von Apple? Das gefällt. Zumindest mir.
Ich werde mich nicht über die neuesten Leopard-Specs auslassen. Das können andere viel besser: macnews.de, MacTechNews.de und erst Recht Mac-TV. Nur so viel: Apple hat damit aufgegriffen, was ich mir in den letzten Monaten mehr und mehr gewünscht habe. Das kongeniale BackUp-Sytem Time Machine: Genau so, wie ich es als BackUp-unbegeisterte Frau brauche. Und eine romantische Sternenhimmel-Grafik gibt’s noch dazu. Mail: Outlook, nur viel besser und schöner. Mit ordentlichen to-do-Lists, iCal-Schnittstelle und globalem Tracking. Spaces: Vier virtuelle Desktops. In letzter Zeit habe ich per Adapter meinen Fernseher angeschlossen. Und da alles abgelegt, was ich zum akuten Arbeiten nicht brauchte und doch offen hatte (Mail, iTunes, iChat, Stud.IP). Virtuelle Desktops sind cooler.
Ob ich mit dem Kauf eines MacBookPros doch noch warte? Bis Leopard im Frühjahr erscheint? Neeee. Auf meinem iBook läuft WoW, vor allem aber die Battlegrounds, einfach nicht flüssig genug.
Wer bezeichnete mich heute noch Mal als Nerd?
Ein Kommentar
http://www.powermax.com/articles_reviews/article.php?id=32
will haben!