Geständnisse mitten in der Nacht. In den letzten Tagen zusammengeklaubt. Und in meinem ständigen Begleiter, einem kleinen schwarzen Moleskin (blanco! ganz wichtig, zumindest mir) notiert. Und so möchte ich noch nachliefern, warum ich eigentlich hier bin.
Vor ziemlich genau zwei Jahren fing ich an zu bloggen. Der Anlass: eine persönliche Krise. Genauer: Beziehungskrise. Schreiben soll ja bekanntlich helfen. Hat es zwar nur temporär. Statt Krise hat sich aber mittlerweile alles zu einem Gefühl von Freiheit gewandelt. Und es ist mal wieder Zeit, zum Schreiben.
Auch dieses Mal wird mein Blog weder die Menschheit verändern noch überhaupt viele Menschen interessieren. Eine Aussage, auf die ich in den vergangenen Tagen eine schöne Antwort bekam:
Klaro wird es nicht die Welt verändern. Aber vielleicht ja deine Welt. Irgendwie. Und dann ist dem Ganzen ja schon eine Daseinsberechtigung zuzusprechen…
Und genau so soll es sein. Es geht um meine Welt. Oder zumindest die, in der mein Kopf und manchmal auch mein Herz stecken. Der Ansatz ist ein anderer als vor zwei Jahren – ohne dass ich allerdings den alten je konkret vor Augen hatte. Kleinigkeiten aus meinem Alltag sollen hier nun ebenso auftauchen wie ganz persönliche Blicke und manchmal konfuse Gedanken. Seelenstriptease light, sozusagen… die ganz großen Geständnisse werde ich mir dann doch eher vorbehalten.
Übergeordnete Relevanz mag hier auf der Strecke bleiben. Relevant an sich ist das Geschreibsel aber doch. Für mich. Und wenimmer es noch interessieren mag. Relevant ist es dann, wenn der ein oder andere Spaß daran hat, hier Neues zu lesen und teilzuhaben. Relevant ist es dann, wenn ich dem ein oder anderen das Gefühl geben kann, dass er mir etwas bedeutet. Oder doch manchmal mancher schmunzelt. Oder grübelt.
Nun verspätet: Willkommen in meiner Welt!
Müll bitte fachgerecht trennen und entsorgen.
3 Kommentare
Hm.
Das lasse ich mir besser bei einem Kaffee erklären.
BTW: Genau meine Definition von Relevanz.
MfG vom relevantesten Blog der Welt. ;-)
Aus irgendeinem Grund fällt mir bei dem Text eine wunderbare Zeile von Leonard Cohen ein:
„There is a crack in everything.
That’s how the light gets in.“
Nun, auch verspätet:
schön hier zu sein ;)
ich les einfach mal’n bisschen mit, okay?